Über Europa und Euro
- 9. Mai 1950: Der französische Außenminister Robert Schuman legt Pläne für eine Europäische Zusammenarbeit vor, die maßgeblich von seinem Mitarbeiter Jean Monnet stammen.
- 18. April 1951: Pariser Vertrag über die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl ; Vertragspartner: Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg, Niederlande;
- 25. März 1957: Römischer Vertrag über die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft.
- 1. Januar 1973: + 3 Staaten : Dänemark, Großbritannien und Irland.
- 1. Januar 1979: Inkrafttreten des Europäischen Währungssystems ; Einführung des "Ecu" (European Currency Unit).
- 1. Januar 1981: + 1 Staat : Griechenland
- 1. Januar 1986: + 2 Staaten : Portugal und Spanien
- 1. Juli 1987: Inkrafttreten der "Einheitlichen Europäischen Akte".
- 7. Februar 1992: Maastrichter Vertrag über die Europäische Union und die Gemeinschaftswährung.
- 1. Januar 1995: + 3 Staaten : Finnland, Österreich und Schweden.
- 16. Dezember 1995: „EURO“ wird als der Name der neuen Gemeinschaftswährung festgelegt.
- 17. Juni 1997: Vertrag von Amsterdam.
- Das Jahr 1997 wird als Referenzjahr für die Konvergenzkriterien zum Eintritt in die Währungsunion festgesetzt.
- 1998: Der Europäische Rat stellt für 11 Mitglieds¬staaten die Euro-Tauglichkeit fest. Errichtung einer Europäischen Zentralbank (EZB) mit Sitz in Frankfurt/Main und Ernennung des Präsidenten Willem Duisenberg.
- Festlegung der Umrechnungskurse zwischen dem Euro und den ausländischen Mitgliedswährungen.

- 1.Januar 1999: Der Euro wird in den ersten 11 Ländern als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt.
- Die EZB nimmt ihre Arbeit auf und ersetzt das Europäische Währungsinstitut (EWI). Die Umrechnungskurse der teil¬nehmenden Währungen werden unwiderruflich festgelegt.
- Dänemark und Großbritannien sehen sich politisch nicht in der Lage, eine europäische Einheitswährung einzuführen; Schweden tritt dem Euro¬pä¬ischen Währungssystem nicht bei.
- 1. Januar 2000: Griechenland tritt dem Euro-Gebiet bei.
- 11. Dezember 2000: Vertrag von Nizza.
- 1. Januar 2002: Beginn der Ausgabe von Euro-Münzen und -Scheinen in Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechen¬land, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal und Spanien.
- 2002: Der Euro wird in 12 Mitglieds¬ländern als Bargeld eingeführt. Der Austausch der National¬währungen wird in den einzelnen Staaten unterschiedlich schnell durchgeführt und muss spätestens am 28. Februar.
- 2002 abge¬schlossen sein. Tatsächlich ver¬schwinden die Nationalwährungen in noch kürzerer Zeit aus dem Geldumlauf.
- 1. Mai 2004: 10 Länder treten der EU bei: Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn und Zypern.
- 1. Januar 2007: Bulgarien und Rumänien treten der EU bei.
- 1. Januar 2007: Slowenien tritt dem Euro-Gebiet bei.
- 13. Dezember 2007: Vertrag von Lissabon.
- 1. Januar 2008: Zypern und Malta treten dem Euro-Gebiet bei.
- 2008 hat die Euro-Zone 15 Mitgliedsstaaten: Belgien, Deutsch¬land, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Slowenien, Spanien und Zypern (2009: Slowakei).
- Alle Mitgliedsstaaten der EU sind eingeladen, bei Erfüllung der Kon¬vergenzkriterien dem Euro-Gebiet beizutreten.
Neue eine Euro-Münze für die 10 Jubiläum "1999 - 2009"
